Greiftechnik für Robotikanlagen

Der passende Robotergreifer beginnt beim Werkstück.

Ein Greifer muss das Teil sicher aufnehmen, bewegen und am richtigen Ort ablegen. MS-ELECTRONICS wählt Greiftechnik passend zu Bauteil und Prozess aus und integriert sie in die komplette Robotikanlage – vom Greifversuch bis zur Inbetriebnahme.

MS-Electronics GmbH · Büdinger Straße 7 · 57647 Nistertal / Westerwald

Greifer nach Aufgabe wählen

Welche Greiftechnik passt?

Die Bauart ergibt sich aus dem Werkstück. Bei wechselnden Teilen kann auch ein Werkzeugwechsel sinnvoll sein.

Mechanische Greifer

Zum form- oder kraftschlüssigen Greifen fester Bauteile. Entscheidend sind Kontaktfläche, Greifkraft, Toleranzen und empfindliche Oberflächen.

Saug- und Vakuumgreifer

Häufig für Kartons, Platten oder flächige Werkstücke. Sauger, Unterdruck und Leckage werden passend zur Oberfläche geprüft.

Magnetische und spezielle Greifer

Für geeignete metallische Teile oder besondere Geometrien. Wir prüfen Haltekraft, Ablösung und die sichere Übergabe im Prozess.

Auswahl und Integration

Ein Greifer allein löst die Aufgabe noch nicht.

Zur Greiftechnik gehören oft Sensorik, Druckluft oder Vakuum, elektrische Schnittstellen, Sicherheitsfunktionen und eine passende Ablage. Wir stimmen diese Teile mit Roboter und Anlage ab und testen den Ablauf am realen Werkstück.

01Werkstück und Prozess prüfen
02Greifprinzip und Hersteller auswählen
03Greifversuch und Schnittstellen klären
04Roboteranlage integrieren und in Betrieb nehmen

Anwendungen

Greiftechnik in der Praxis

Herstellerunabhängig integrieren

Passende Technik statt feste Marke

Je nach Aufgabe setzen wir Greiftechnik von OnRobot, Robotiq, SCHUNK, Schmalz und weiteren gängigen Herstellern ein. Auch Roboterplattformen wie Universal Robots und DOBOT werden passend zum Gesamtprozess ausgewählt. Die konkrete Eignung prüfen wir am Werkstück und an den Anforderungen der Anlage.

Häufige Fragen

Vor dem ersten Gespräch

Welcher Robotergreifer eignet sich für mein Bauteil?

Das hängt von Gewicht, Geometrie, Oberfläche, Takt und Ablage ab. Ein Foto oder Musterteil hilft, mechanisches Greifen, Vakuum oder ein anderes Prinzip einzugrenzen.

Kann vorhandene Greiftechnik weiterverwendet werden?

Das prüfen wir anhand von Zustand, Greifkraft, Schnittstellen, Sicherheitsanforderungen und dem geplanten Roboterablauf.

Welche Unterlagen helfen für eine erste Prüfung?

Bauteilfoto oder Zeichnung, Gewicht, gewünschter Takt, Foto des Arbeitsplatzes und eine kurze Beschreibung von Aufnahme und Ablage. Fehlende Werte können zunächst offenbleiben.

Projektanfrage

Zeigen Sie uns das Bauteil und die Aufgabe.

Ein Foto, eine Zeichnung und ein paar Eckdaten reichen für den Einstieg. Im Projekt-Schnellcheck können Sie Dateien direkt anhängen.